Medienarbeit – Mehr Kunden und neue Zielgruppen erschliessen

«Medienarbeit ist das Zauberwort für kleine Werbebudgets», sagt Sandra Pfyffer Briker, Inhaberin der schweizerischen Konzeptchuchi GmbH. In der heutigen Unternehmens-Kommunikation ist die Medienarbeit nicht mehr wegzudenken. Deutlich preisgünstiger als Werbe-Anzeigen, aber auch nicht zum Nulltarif. Wer viel selbst schreibt, erzielt zumindest einen nennenswerten Kostenvorteil. Und er hat die Chance, sich einen Expertenstatus zu erarbeiten. Schließlich ist persönliches Wissen auch ein Sympatieträger.

Medienarbeit
Medienarbeit ist Bestandteil jedes modernen Marketing-Mixes (Foto: geralt / Pixabay)

Welche Ziele verfolgt die Medienarbeit?

Während Werbe-Anzeigen primär den Absatz fördern, verfolgt Medienarbeit andere Ziele. Gut ist es natürlich, wenn sich diese Ziele auch im Zielkatalog Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation befinden. Wenn nicht, definieren Sie doch bitte Ihre Unternehmensziele neu oder überarbeiten Sie diese. Hier einige Denkanstösse für Sie. Eine Garantie für deren Vollständigkeit können und wollen wir natürlich nicht geben.

Erstens – einen möglichst schnell umsetzbaren Mehrwert für seine Leser zu erzeugen.

Zweitens – eine höhere Reichweite (Sichtbarkeit im Internet) für sich und sein Unternehmen zu erreichen. Immerhin nutzen einige Unternehmen die Medienarbeit, um ihren Vertrieb anzukurbeln oder regelmäßig zu unterstützen.

Drittens -um Multiplikatoren zu finden, die auf Seiten und Beiträge verlinken. Beispielsweise bei Twitter Tweets retweeten.

Viertens – zu erfahren, an welchen Themen der Leser besonders interessiert ist. Besser gesagt, hier wird ein bisschen Marktforschung betrieben.

Fünftens – bei hohem Nachrichtenwert Journalisten informieren und Interesse an einer Publikation signalisieren.

Sechstens – neue Zielgruppen oder Käuferprofile zu erschließen.

Wenn sich die Medienarbeit exklusiv an Journalisten richtet, sprechen wir auch von Pressearbeit. Abgesehen von persönlichen Kontakten zu Journalisten sind zahlreiche Presseportale an guten Beiträgen interessiert. Wenn der Nachrichtenwert entsprechend hoch ist. Und die Reichweite steigt. Später kommt sicher die Mund-zu-Mund-Propaganda hinzu.

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Presse-Portale bieten mehr als Schlagzeilen (Foto: geralt / Pixabay)

Cross Postings – Wie Sie die Reichweite Ihrer Publikationen erhöhen

Cross Posting oder Multichannel-Posting bezeichnet mehrfaches Veröffentlichen von Beiträgen mit Hilfe automatisierter Verfahren. Für diese Verfahren stehen meistens Plugins bereit, denn sie sparen Zeit und Aufwand. Wer schon verschiedene Kanäle in manueller Kleinarbeit gepflegt hat, weiss was es bedeutet.

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Das manuelle Aufbereiten verschiedener Kanäle ist sehr arbeitsintensiv. (Foto: pixelcreatures / Pixabay)

Social Media – Wie Sie die Anzahl Ihrer Leser steigern

Wenn Sie Ihre Beiträge oder Artikel in den sozialen Netzen bewerben, lässt sich die Anzahl Ihrer Leser leicht steigern. Hierzu sind einige Dutzend Plugins auf dem Markt verfügbar. Größtenteils sogar kostenlos.

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Bei WordPress ist das sogenannte Jetpack sehr populär. Neben den Sharing-Funktionen stehen weitere nutzbare Funktionen vor allem für die Administration von Blogs und Statistiken bereit.

SEO – In den Suchmaschinen-Ergebnissen prominenter werden

Mit Hilfe der Textoptimierung kann jede Internetseite ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen erzielen. Und so leichter zu finden sind. Hinter den Suchmaschinen stecken ausgeklügelte Algorithmen, die Google & Co. allerdings nicht gänzlich offenlegen. Dies hatte Bundesjustizminister Heiko Maas 2014 von Google gefordert, aber nicht durchgesetzt.

Sind Ihre Texte lesbar und für jeden verständlich?

Toll, wenn Sie durch die Trefferlisten in den Suchmaschinen gut gefunden werden. Doch wie sieht es mit der Qualität der Texte aus? Auch hier hilft das Yoast SEO-Plugin mit einer ausgeklügelten Lesbarkeits-Analyse:

Corporate Blog – das Kommunikations-Instrument für ein Unternehmen

Neben der unverzichtbaren Firmen-Website spielt der oder das Corporate Blog eine immer größer werdende Rolle im Unternehmens-Alltag. Reichen die personellen Ressourcen nicht aus, läßt sich dieses Instrument auch leicht auslagern. Ferner sind Gastbeiträge denkbar.

Haupt-Aufgabe von Blogs ist Links und Traffic (Zugriffe auf die Unternehmens-Website) zu generieren. Und so das Interesse auf das Unternehmen zu wecken. Oder zu steigern.

Früher betrieben meist nur Privatpersonen die Blogs aus Leidenschaft. Doch heute verdienen nicht wenige ihren Lebensunterhalt mit einem Blog.

Weiterführende Links

Sandra Pfyffer Briker, Inhaberin der schweizerischen Konzeptchuchi GmbH

Crossposting https://de.ryte.com/wiki/Crossposting

Maas will an Googles Algorithmus (Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2014)