Medienarbeit erhöht Sichtbarkeit im Internet

«Medienarbeit ist das Zauberwort für kleine Werbebudgets», sagt Sandra Pfyffer Briker, Inhaberin der schweizerischen Konzeptchuchi GmbH. In der heutigen Unternehmens-Kommunikation ist die Medienarbeit nicht mehr wegzudenken. Deutlich preisgünstiger als Werbe-Anzeigen, aber auch nicht zum Nulltarif. Wer viel selbst schreibt, erzielt zumindest einen nennenswerten Kostenvorteil. Und er hat die Chance, sich einen Expertenstatus zu erarbeiten. Schließlich ist persönliches Wissen auch ein Sympatieträger.

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Eine Alternative zum Lesen von Printmedien stellt mittlerweile das Nutzen von Tablets bereit. Dies sollte bei der eigenen Medienarbeit berücksichtigt werden. (Foto: PourquoiPas / Pixabay)

Welche Ziele verfolgt die Medienarbeit?

Während Werbe-Anzeigen primär den Absatz fördern, verfolgt Medienarbeit andere Ziele. Gut ist es natürlich, wenn sich diese Ziele auch im Zielkatalog Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation befinden. Wenn nicht, definieren Sie doch bitte Ihre Unternehmensziele neu oder überarbeiten Sie diese. Hier einige Denkanstösse für Sie. Eine Garantie für deren Vollständigkeit können und wollen wir natürlich nicht geben.

Erstens – einen möglichst schnell umsetzbaren Mehrwert für seine Leser zu erzeugen.

Zweitens – eine höhere Reichweite (Sichtbarkeit im Internet) für sich und sein Unternehmen zu erreichen. Immerhin nutzen einige Unternehmen die Medienarbeit, um ihren Vertrieb anzukurbeln oder regelmäßig zu unterstützen.

Drittens -um Multiplikatoren zu finden, die auf Seiten und Beiträge verlinken. Beispielsweise bei Twitter Tweets retweeten.

Viertens – zu erfahren, an welchen Themen der Leser besonders interessiert ist. Besser gesagt, hier wird ein bisschen Marktforschung betrieben.

Fünftens – bei hohem Nachrichtenwert Journalisten informieren und Interesse an einer Publikation signalisieren.

Sechstens – neue Zielgruppen oder Käuferprofile zu erschließen.

Wenn sich die Medienarbeit exklusiv an Journalisten richtet, sprechen wir auch von Pressearbeit. Abgesehen von persönlichen Kontakten zu Journalisten sind zahlreiche Presseportale an guten Beiträgen interessiert, wenn der Nachrichtenwert entsprechend hoch ist. Und die Reichweite steigt. Später kommt sicher die Mund-zu-Mund-Propaganda hinzu.

Wie hoch ist Ihre Reichweite im Internet? Klick um zu Tweeten

Cross Postings – Wie Sie die Reichweite Ihrer Publikationen erhöhen

Cross Posting oder Multichannel-Posting bezeichnet mehrfaches Veröffentlichen von Beiträgen mit Hilfe automatisierter Verfahren. Für diese Verfahren stehen meistens Plugins bereit, denn sie sparen Zeit und Aufwand. Wer schon verschiedene Kanäle in manueller Kleinarbeit gepflegt hat, weiss was es bedeutet.

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Als Beispiel soll hier das Cross Posting an die Medium-Plattform angeführt werden

Social Media – Wie Sie die Anzahl Ihrer Leser steigern

Wenn Sie Ihre Beiträge oder Artikel in den sozialen Netzen bewerben, lässt sich die Anzahl Ihrer Leser leicht steigern. Hierzu sind einige Dutzend Plugins auf dem Markt verfügbar. Größtenteils sogar kostenlos.

Bei WordPress ist das sogenannte Jetpack sehr populär. Neben den Sharing-Funktionen stehen weitere nutzbare Funktionen vor allem für die Administration von Blogs und Statistiken bereit.

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Die Social-Media-Schnittstelle des Jetpack ist einfach und intuitiv

SEO – In den Suchmaschinen-Ergebnissen prominenter werden

Mit Hilfe der Textoptimierung kann jede Internetseite ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen erzielen. Und so leichter zu finden sind. Hinter den Suchmaschinen stecken ausgeklügelte Algorithmen, die Google & Co. allerdings nicht gänzlich offenlegen. Dies hatte Bundesjustizminister Heiko Maas 2014 von Google gefordert, aber nicht durchgesetzt.

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Beliebtes Plugin für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist das hier verwendete Yoast SEO-Werkzeug

Sind Ihre Texte lesbar und für jeden verständlich?

Toll, wenn Sie durch die Trefferlisten in den Suchmaschinen gut gefunden werden. Doch wie sieht es mit der Qualität der Texte aus? Auch hier hilft das Yoast SEO-Plugin mit einer ausgeklügelten Lesbarkeits-Analyse:

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Wie Sie lesbare und verständliche Texte erhalten, verrät die Yoast Lebwarkeitsanalyse. Und sie hilft Ihnen, Ihre Texte zu optimieren.
Medienarbeit - Wie lesbar sind Ihre Texte? Klick um zu Tweeten

Corporate Blog – das Kommunikations-Instrument für ein Unternehmen

Neben der unverzichtbaren Firmen-Website spielt der oder das Corporate Blog eine immer größer werdende Rolle im Unternehmens-Alltag. Reichen die personellen Ressourcen nicht aus, läßt sich dieses Instrument auch leicht auslagern. Ferner sind Gastbeiträge denkbar.

Haupt-Aufgabe von Blogs ist Links und Traffic (Zugriffe auf die Unternehmens-Website) zu generieren. Und so das Interesse auf das Unternehmen zu wecken. Oder zu steigern.

Früher betrieben meist nur Privatpersonen die Blogs aus Leidenschaft. Doch heute verdienen nicht wenige ihren Lebensunterhalt mit einem Blog. Warum heute auch Unternehmen bloggen sollten, zeigt das nachstehende Video auf.

Medienarbeit - war das vorstehende Video hilfreich für Sie? Klick um zu Tweeten

Weiterführende Links

Sandra Pfyffer Briker, Inhaberin der schweizerischen Konzeptchuchi GmbH

Crossposting https://de.ryte.com/wiki/Crossposting

Maas will an Googles Algorithmus (Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2014)

Verständlicher schreiben – Amtsdeutsch ist vermeidbar

Behördentexte im Amtsdeutsch sind in vielen Fällen bürgerfern und schwer lesbar. Leider gilt dies auch für Pressetexte von Behörden. Dies erschwert die Kommunikation mit dem Bürger.

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Amtsdeutsch – Relikt aus verstaubten Amtsstuben … manchnmal als Machtinstrument missbraucht (Foto: Free-Photos / Pixabay) MonikaP / Pixabay)

Oder der Bürger fühlt sich so, als wenn er “dumm gehalten“ werden soll. Nicht wenige Bürger fühlen sich nur vom Staatsapparat und seinen Behörden “verwaltet“ oder gegängelt.

Nicht Bittsteller sondern Partner oder Kunde

Bürger möchten ernstgenommen werden. Daher sollten Behörden Klartext reden und die Kommunikation so einfach wie möglich gestalten. Sprache sollte nicht als Machtmittel missbraucht werden. Dann ist den Beamten und anderen Staatsdienern der Respekt der Bürger sicher.

Amtsdeutsch entschlacken

Seit längerem bemühen sich Sprachwissenschaftler das Amtsdeutsch zu entschlacken und ins Normaldeutsch zu übersetzen. So setzt sich auch die Gesellschaft für verständliche Sprache (IDEMA) der Ruhr-Universität Bochum für klare und verständliche Ausdrucksweise ein.

Unklares kostet Bares

Unleserliche und unverständliche Behördentexte hinterlassen beim Leser nicht nur einen schlechten Eindruck. Nein, Ärger und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Unnötige Nachfragen lassen sich vermeiden. Und zu allem Ärger gesellen sich noch horrende Mehrkosten für den Steuerzahler. Die Missverständnisse sind teuer und kosten unser Geld. Geld, was Vater Staat lieber woanders ausgeben sollte.

Amtsdeutsch mit Textanalyse-Tool untersuchen

Nicht wenige Leser haben Probleme mit diesen Texten. Auf Wunsch einiger treuer Leser kommentieren wir eine solche “Pressemitteilung“ nachfolgend.

Amtsdeutsch
Warum muss die Kommunikation mit dem Bürger so unverständlich gestaltet werden?
Verstehen Sie Amtsdeutsch ? Klick um zu Tweeten

Amtsdeutsch oder Behördendeutsch in einer Bleiwüste

Mit 314 Wörtern gehört der Pressetext in die Kategorie “Gewünschte Suchmaschinen-Artikel“. Google & Co. lesen gerne Texte, die mindestens 300 Wörter umfassen. Der Autor tut gut daran, dem Beitrag mindestens ein Foto zu spendieren. Damit die Bleiwüste abgemildert wird.

Große Ähnlichkeit mit dem Amtsdeutsch hat auch das “Kanzleideutsch“ von Rechtsanwälten und Notaren. Diese Berufsgruppe ist für ihre vorsichtigen Formulierungen bekannt. Die Texte sind stark verklausuliert.

An Absätze denken

Denken Sie an Absätze, die den Text gliedern. Die Absätze bündeln die zugrunde liegenden Ideen. Ein Absatz enthält eine Idee. Die Verständlichkeit lässt sich steigern, indem sie dem Absatz noch eine “Unterüberschrift“ geben. Oder im Neudeutsch auch Sub-Headline genannt. Dies gestattet dem Leser mit wenig Zeit, die Inhalte zu überfliegen (scannen).

Nominalstil

Dieser Pressetext enthält sehr viele Substantivierungen (16 Wörter mit -ung, -keit, -heit). Hierdurch wirkt der Text sehr steif und nicht lebendig.

Beispiel

  • Erste Schritte in Richtung „bezahlbarer Wohnraum“ sind in der Umsetzung

Verben hingegen machen einen Text lebendiger: bezahlbarer Wohnraum soll umgesetzt werden

Passiv-Konstruktionen

Passiv-Sätze wirken unpersönlich. Oft ist nicht klar, wer gehandelt hat oder wer handeln soll. Auf diese Weise übernimmt der Autor keine Verantwortung für seine Aussage:

Beispiel

  • „Durch dieses Verfahren soll ein geeigneter Investor gefunden werden

Der Leser fragt sich von „wer sucht?“. Besser ist, Passivkonstruktionen durch aktive Formulierungen zu ersetzen: „Der Landkreis sucht … “

Zu lange Wörter

Wortmonster gehen nicht in den Langzeitspeicher und kommen in der Umgangssprache selten vor.

Beispiel

  • Wohnraumversorgungskonzept

Solche Wörter werden gerne missverstanden. Besser ist es, solche Wörter durch Trennzeichen aufzuspalten. Beispielsweise Wohnraumversorgungs-Konzept

Zu lange Sätze

Vermeiden Sie Schachtelsätze und verwenden Sie einen kurzen, eindeutigen Satzaufbau. Bei zu langen Sätzen weiss der Leser am Ende sonst nicht mehr, was am Anfang des Satzes gestanden ist. Bei Sätzen mit mehr als 20 Wörtern sinkt die Verständlichkeit drastisch ab. Früher waren Gesetzestexte besonders grausam. Teilweise wiesen sie bis zu 90 Wörter pro Satz auf.

Beispiel

  • Die Flächen sollen außerdem an das bestehende Nahwärmenetz angeschlossen werden, um „einen Beitrag der Stadt Lich zu den Klimaschutzzielen zu gewährleisten“, wie es im Vertragsentwurf heißt.

Der Hauptsatz sollte die Klimaschutz-Ziele enthalten. Der Nebensatz “Anschluß ans Nahwärme-Netz“ kann als eigenständiger Satz formuliert werden. Das Textfragment “wie es im Vertragsentwurf heißt“ kann gänzlich entfallen, da es keinen eigenen Nachrichtenwert aufweist. Wie der Begriff “Vertragsentwurf“ schon selbst aussagt, ist ein Entwurf nicht endgültig.

Fachbegriffe und Fremdwörter

Fachbegriffe und Fremdwörter sind nur kritisch zu verwenden. Vorausgesetzt, sie werden von den Angesprochenen verstanden. Sind sie nicht zu vermeiden, müssen sie erläutert werden. Beispielsweise “Strukturförderungsgesellschaft“ ist ein sogenanntes Bandwurmwort, welches zu viele Silben enthält. Schwer zu erfassen.

Beispiel

  • barrierearmer Wohnraum
  • Bedarfe im Wohnraumversorgungskonzept

Denken Sie daran für Fachbegriffe ein Glossar anzulegen und an zentraler Stelle im Internet (auf eigener Website) abzuspeichern.

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Erläutern Sie bitte die Barrierearmut mit Treppen im Wohnraum und erhöhen Sie so die Verständlichkeit von Inhalten (Foto: MikesPhotos / Pixabay)

Modalverben

Modalverben sind dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen. Im Gegensatz zu Vollverben sind sie vermeidbar.

 

Angst um die Rechtssicherheit von Texten

Es ist ein langer Weg zu bürgerfreundlichen Texten. Behördentexte müssen systematisch überarbeitet werden. Dies würde die Behörden viel Zeit und Geld kosten. Wieso? Die Texte müssen auf ihre rechtliche Verbindlichkeit geprüft werden. Um nicht zum Futter für schlaue Bürger und ihre Rechtsanwälte zu werden.

Deutlich wird dies besonders bei Bescheiden, die von den Behörden ausgegeben werden. Damit der Bürger sie verstehen können, bedarf es einer bürgerorientierten “leichten Sprache“. Ein Hindernis hierbei ist der hohe Aufwand für sprachliche Anpassungen. Und davon schrecken Behörden zurück. Lieber kopieren sie rechtssichere alte Vorlagen.

Gute Sprache will trainiert werden

Besonders Pressetexte der Behörden benötigen kontinuierliches Training der verantwortlichen Pressereferenten und -Sprecher. Sie sind gehalten, sich in die Perspektive des Bürgers hinein zu denken. Wichtig ist es, das spontane Lesen der Pressetexte zu fördern.

Pressetexte sollten sich an der mündlichen Rede orientieren. Also an persönlichen Gesprächen. Etwa in Form von Interviews.

Sichtweisen, die Ämter für selbstverständlich halten, sollten dem Bürger erläutert werden.

Weiterführende Links

Handbuch Bürgerkommunikation: Moderne Schreib- und Kommunikationskultur in der Dienstleistungsverwaltung

Onlinegerechte Texte erreichen mehr Leser

Weder klassische Werbemaßnahmen noch herkömmliche Internetseiten erreichen heutzutage die gewünschten Zielgruppen. Hingegen haben onlinegerechte Texte mit hochwertigen Informationen eine gute Chance. Sie “verdienen“ sich die Aufmerksamkeit ihrer Leser.

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Textauszug, wie ihn ein Computer sieht (Foto: Free-Photos / Pixabay)

Leadtext – Was im ersten Absatz steht

Der Leadtext entscheidet über den Erfolg Ihres Textes. Schon mit den ersten Sätzen müssen Sie Ihre Besucher fesseln, damit diese auch den Rest Ihres Beitrags lesen. Fassen Sie daher die wichtigsten Inhalte des Beitrags für Ihre Leser im Leadtext zusammen. Um sicherzugehen, dass Ihr Beitrag auch gelesen wird, ist es wichtig, bereits im Leadtext einen Spannungsbogen zum Haupttext aufzubauen­­­­.

Denn was im ersten Absatz, dem “Leadtext“, vorkommt, erhält die größte Aufmerksamkeit. Als inhaltlicher “Roter Faden“ für den Teaser, wie der Leadtext auch genannt wird, können Ihnen die sechs W-Fragen dienen. Beantworten Sie die Fragen „Wer, um wen oder was handelt es sich? Was ist passiert? Wann ist es passiert? Wo ist es passiert? Warum, welchen Anlass gab es dazu? Und: Wie ist es abgelaufen?“ direkt im ersten Absatz.

Ein Textauszug aus dem Leadtext wird auch in den Suchmaschinen und Presseportalen gelistet. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um die ersten 160 Zeichen. Ferner verbessern relevante Keywords im Leadtext die Trefferquote in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Dies fördert die Auffindbarkeit des gesamten Beitrags.

Kein Zufall, sondern das Prinzip der umgedrehten Textpyramide. Denken Sie an den Mehrwert für den Leser. Als Dankeschön für seine Zeit, die er sich nimmt. Wenn Sie eine Volltext-Suche auf Ihrer Website integrieren, helfen Sie Ihren Lesern sogar Zeit einzusparen.

Heatmap

Mit einer sogenannten “Heatmap“, vergleichbar mit einem Wärme-Diagramm, lässt sich dies sogar noch beweisen. Und offline verwenden Tester die sogenannten “Eyetracking-Methoden“ um die entsprechenden Bereiche einer Internetseite zu ermitteln.

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Heatmap – was wir wirklich lesen (Screenshot clicktale.com)

Content Marketing verändert Benutzer-Erfahrungen

Im Content Marketing führen qualitativ hochwertige Texte zu neuen Benutzer-Erfahrungen. Denn der Leser erwartet einen faktischen Mehrwert. Marketing-Blafasel schreckt ihn eher ab.Folglich wird er die Website verlassen und vielleicht nie wiederkommen.

Bevor Sie anfangen, einen Text zu schreiben, denken Sie bitte an die Struktur, an den Aufbau Ihres Textes. Welchen Inhalt möchten Sie publizieren und in welcher Reihenfolge? Ist die Reihenfolge der Absätze und ihrer Unter-Überschriften stimmig und logisch? Werden Ihre Leser in der Lage sein, Ihren Argumenten zu folgen?

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Onlinegerechte Texte haben großes Gewicht im Content Marketing (Grafik: Alexander Noack / pixelio.de)

Onlinegerechte Texte verwenden eine lebendige Sprache

Eine lebendige Sprache weckt Neugier. Schon bei der Überschrift eines Beitrags. Aufgabe der Überschrift ist, den Leser in den Beitrag zu locken. Noch besser ist es, den Besucher persönlich anzusprechen.

Beispielsweise: Wie Du eine verlockende Überschrift schreibst.

Heutzutage orientiert sich lebendige Sprache an aktiven Verben. Nicht am Nominalstil und zu vielen substantivierten Verben. Hierzu der Schweizer Texter Aurel Gergey: “Häufen Sie solche Schein-Substantive an, verwandelt sich Ihr Text in einen zähen, unappetitlichen „ung“-Brei.“

Aus diesem Grund heben Sie sich ruhig den Nominalstil für Ihre Doktorarbeit auf.

Mit klarer Sprache bei Ihren Lesern punkten

Vermeiden Sie sowohl komplizierte Schachtelsätze als auch Passiv-Konstruktionen oder Modalverben. Je kürzer Ihre Wörter und Sätze sind, desto höher ist deren Verständlichkeit. Und sparen Sie sich die indirekte Rede. Sprechen Sie Ihre Leser ruhig direkt an.

Onlinegerechte Texte mit Textanalyse-Tools durchchecken

Mit Software oder Online-Diensten kann der Verfasser die Qualität seiner Texte prüfen, messen und optimieren. Also zeigen wir die Optimierungs-Möglichkeiten anhand von Beispielen aus unserem Presseportal „vi-press.de“ auf.

Pressetexte

Der rote Kasten neben dem Beispieltext ist ein Fehlertext, der eine Korrektur nahelegt. Nach dem Farbschema des Ampel-Prinzips zeigt die Wortliga-Textanalyse Fortschritte beim Optimieren an. Neben der Anzahl der langen Sätzen stellt dieses Werkzeug den häufigen Gebrauch des Nominalstil und von Füllwörtern fest.

Onlinegerechte Texte gefallen auch den Suchmaschinen

Machen Sie sich klar: Sie schreiben auch immer für Suchmaschinen. Damit Menschen Ihre Artikel lesen können, die nicht Ihre Internetadressen kennen. Und die dann über Suchmaschinen-Anfragen kommen. Schauen Sie sich ruhig nachfolgendes Video an, wo die Entwickler des SEO-Text-Editors zur Thematik “erfolgreiches Texten“ Stellung beziehen.

Onlinegerechte Texte überzeugen durch ihre Struktur

Anstatt Texte an einem Stück (Bleiwüste) hintereinander zu schreiben, teilen wir sie besser in einzelne Absätze auf. Jeder Absatz enthält im Idealfall einen zusammenhängenden Gedanken. Und mit einer Zwischen-Überschrift oder Unter-Überschrift versehen.

Die Anzahl der Worte nach den Überschriften soll ein Maximum von 300 Wörtern nicht überschreiten. In der Tat hilft diese Struktur Lesern mit wenig Zeit, die Beiträge schnell zu scannen oder sie zu überfliegen.

Cornerstone Content – Inhalte bündeln

Wenn Sie Ihren Lesern die Möglichkeit zum Einarbeiten in neue Themenbereiche geben möchten, zeigen Sie ihm verschiedene Blickwinkel auf das Thema. Wie dies gelingt, zeigt ein Beitrag zum Cornerstone Content auf.

Beim Bündeln der Inhalte ist die Zentrierung auf das eigene Business wichtig, verrät Claudia Kucheder vom abenteuerhomeoffice.at in einem ihrer neuesten Videos:

Wie prüfe ich die Lesbarkeit meiner Texte?

Für WordPress steht ein Plugin von Yoast bereit. Es arbeitet mit dem Flesch Reading Ease Test und anderen Prüfroutinen für die Qualität der Texte. Beispielsweise führt der Check auf Übergangsworte und Phrasen zu lebendigen Überleitungen zwischen den Sätzen.

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Die Lesbarkeits-Analyse zeigt den aktuellen Verbesserungsbedarf einer Seite oder eines Beitrags.

Überdies sind eine Reihe externer Textanalysen für diese Aufgabe verfügbar. Exemplarisch werden hier wortliga.de/textanalyse und lingulab.de genannt. LinguLab nutzt ein umfangreiches Methodenbündel. Im Gegensatz dazu basiert die Textanalyse von wortliga.de nur auf dem Hamburger Verständlichkeitsmodell

Sichtbarkeit im Internet verbessern

Einen hohen Stellenwert im Internet haben die Suchmaschinen. Sie ermöglichen das Auffinden bestimmter Inhalte. Dazu ist die Eingabe entsprechender Suchanfragen notwendig. Wer die Keywords seiner Zielgruppe kennt, hat gute Chancen auf ein hohes Ranking in den Suchmaschinen.

Wer seine Seiten oder Beiträge auf bekannten Suchbegriffen aufbaut, vervielfacht seine Sichtbarkeit. Hat der Autor darüber hinaus einen natürlichen Textstil, der auch den Suchmaschinen gefällt, findet er seine Fans. Ähnlich ist dies auch im Umfeld der verwendeten Keywords und bei verwandten Themen.

Das installierte Yoast-Plugin prüft das Vorhandensein von Keywords und gibt so wichtige SEO-Hinweise.

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Die YOAST-SEO-Analyse gibt wichtige SEO-Hinweise. Die Ampelfarben (rot, gelb, grün) lassen eine schnelle Bewertung zu.

Wie finde ich relevante Keywords (Suchbegriffe) für meine Beiträge und Seiten?

Wenn ich die Suchbegriffe kenne, die meine Zielgruppe benutzt, ist die Recherche einfach. Anderenfalls vergrössert sich der Aufwand. Doch gute Keyword-Tools helfen.

Einen hohen Bekanntheitsgrad hat der Google Keyword Planner. Doch es sind auch eine Reihe von Alternativen verfügbar.

Wie erhöhe ich den Nutzen für meine Leser?

Zusammenfassend gesagt sind onlinegerechte Texte nicht nur nützliche Inhalte für Ihre Leser. Der Nutzwert lässt sich durch Links zu benachbarten Themenbereichen erhöhen. Dazu gehören auch interne Links. Ferner spielt die Dialogfähigkeit eine wichtige Rolle bei der möglichen Kunden-Kommunikation.

Einfach vorhandene Publikationen auf ihren Webserver hochzuladen, reicht heute nicht mehr aus. Besonders bei Firmenbroschüren.

So schreibt Dr. J. Schuhmacher zum Aufbau einer Seite: “Ein Printmedium muss jedoch mediengerecht an das Internet angepasst werden, damit es ergonomisch ist.“ Und vermeiden Sie eine reine Marketingsprache, die in vielen Firmenbroschüren vorherrscht. Schließlich ist diese bereits in vielen Zielgruppen verpönt.

Punkten auch Sie mit guten Online-Texten. Klick um zu Tweeten

 

Wie Sie Ihre Pressetexte für das Internet optimieren

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Pressetexte sind Interessante Inhalte mit Nachrichtenwert für klar umrissene Zielgruppen. Ein Pressetext richtet sich vornehmlich an Journalisten. Zur Kategorie der Pressetexte gehören Presse-Mitteilungen und Unternehmens-Nachrichten.

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Mit guten Pressetexten zum Leser (Foto: USA-Reiseblogger / Pixabay)

Egal ob Redakteur, freier Journalist oder Betreiber von Online-Angeboten (Presse-Portale, Online-Magazine oder Blogs). Bei Veröffentlichung im Internet (Unternehmens-Website) lässt sich die Öffentlichkeit direkt einbeziehen.

Gute Pressetexte lassen sich scannen (mit dem Auge überfliegen). Am Wichtigsten ist die Struktur der Texte. Sie unterstützt den Lesefluss und fördert schnelles Erfassen und Verstehen. Online-Texte unterscheiden sich von gedruckten Texten in Büchern, Magazinen oder der Tages-Presse.

Ihre Website und Ihre Unternehmens-Nachrichten benötigen mediengerechte Texte, um richtig gut bei Ihren Zielgruppen anzukommen. Jeder kann onlinegerechtes Schreiben lernen.

Nachrichtenwert entscheidet über Publikation und Lesernutzen

Für eine Veröffentlichung ist die Aktualität oder der aktuelle Bezug zu Zeit-Themen maßgebend. Der Leser erwartet einen erkennbaren Nutzen. Also wenn Sie nichts Neues zu berichten haben, sparen Sie sich die Zeit zum Schreiben eines Pressetextes.

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Auf aktuellen Themenbezug achten (Foto: geralt / Pixabay)

Wenn Sie den Text auf Ihren eigenen Internetseiten veröffentlichen, genügt ein ausdrucksstarker Teaser (Appetit-Anreger, Leseprobe). Am besten mit einem Link zu Ihren Internetseiten. Der interessierte Leser klickt den Link. Der Verfasser erhält Besuch auf seinen Internetseiten.

Überschrift (Headline) soll Interesse wecken

80 Prozent der Besucher lesen die Überschrift. Aber nur 20 Prozent lesen den Beitrag. Die richtige Überschrift entscheidet darüber, ob der Leser die Pressetexte liest. Zu viele Schreiberlinge werfen ihre Überschrift den Lesern so einfach zum Fraß hin. Wecken Ihre Überschriften das Interesse des Lesers?

Pressetexte Überschriften
Gute Überschriften sind das Tor zum Leser, hier das Stadttor in Homberg/Efze (Foto: Wilfried J. Klein)

Im Alltag von Journalisten und Redakteuren ist Zeit Mangelware. Die Überschrift (Titel) muss aussagekräftig sein, damit sich der Empfänger in den Meldungstext hineinziehen lässt. Dies erhöht die Chance einer Veröffentlichung beträchtlich.

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Diese Überschrift erzählt schon die gesamte Story

Im vorstehenden Beispiel enthält die Headline die Kernaussage der Nachricht, mit 115 Zeichen. Die Folge: Google kürzt die Headline in der Trefferliste.

Die optimale Länge von Überschriften beträgt bis zu 63 Zeichen, Leerzeichen inklusive. Kommata und Satzende-Zeichen (Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen) sind nicht erwünscht. Hyperlinks in der Headline sind ein „No Go“. Beim Redigieren entfernen wir sie.

Eine Headline im Telegrammstil ist üblich. Ein Satz erzeugt Langeweile.

Eine Einwort-Überschrift ist austauschbar – eine gute Headline nicht

Der Verfasser der Pressetexte schreibt in erster Linie für Menschen und nicht für Suchmaschinen.

Aus Sicht der Suchmaschine soll(te) die Headline einen Schlüsselbegriff (Keyword) enthalten. Die Position dieses Schlüsselbegriffes spielt eine wichtige Rolle für das Ranking der Seite (Page Rank). Trotzdem das Keyword in der Überschrift nicht überbewerten.

Unser Tipp: Prüfen Sie bitte, ob Ihre Headline in den Suchmaschinen (Stichwort „Unique Content“) vorhanden ist.

Leadtext – wichtige Fakten zuerst

Wer hat wie, was, wann, wo und warum gemacht. Ein Journalist sucht zuerst nach Fakten und Antworten auf die sieben W-Fragen. Sie bilden die Basis für eine Recherche. Deshalb die Fakten im ersten Absatz (Leadtext) bringen. Dies sind die ersten zwei bis drei Sätze, die eine Kern-Aussage der Unternehmens-Nachricht enthalten. Beispiel:

Pressetexte – kurz und prägnant

Wissenschaftler haben sich früh mit lesbaren Texten auseinander gesetzt. Die Ergebnisse sprechen sich für kurze Sätze mit bis zu zwölf Wörter und prägnante Inhalte aus. Das Schema im Hamburger Verständlichkeits-Modell bewertet die einfache Aufnahme von Inhalten. Komplizierte Schachtel-Sätze und zu viele Kommata sind zu vermeiden. Auch lange Wörter stören die Verständlichkeit.

Füllwörter liefern keinerlei Informationen und blähen die Pressetexte künstlich auf. Also gehen Sie sparsam damit um. Niemand ist Ihnen böse, wenn sie keine verwenden.

Die gesamte Nachricht soll 300 bis 400 Wörter umfassen, da Leser längere Texte abschrecken. Weiterführende Links sind wünschenswert, am besten am Ende des Textes.

Sachliche Sprache mit objektiven und neutralen Aussagen

Eine Unternehmens-Nachricht ist kein Werbetext. Marketing-Blafasel führt nicht zur Veröffentlichung, sondern landet im Papierkorb. Keine Preis-Angaben zu einem Produkt machen.

Vermeiden Sie bitte Fachbegriffe und sprechen Sie allgemein verständlichen Klartext.

Schreien Sie nicht

Verzichten Sie auf große Mengen von Großbuchstaben. Sie bedeuten lautes Schreien. Unhöflicher geht es nicht.

Besonders peinlich ist das Schreien in den Headlines. Wer klickt so eine Überschrift an?

Pressetexte – spannende Story schreiben

Leser im Internet gehen auf die Jagd nach Schlüsselwörtern. Nach dem Auffinden von Schlüssel-Wörtern oder -begriffen lesen sie weiter. Sonst verlassen die Website-Besucher schnell das Gefundene. Ob sie wiederkommen ist ungewiss.

Fesseln Sie den Internet-Nutzer mit einer kleinen Geschichte ohne Neben-Schauplätze. Also schreiben Sie keine Diplomarbeit, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen will. Vermeiden Sie langatmige Inhalte. Kommen Sie schnell auf den Punkt. Verzichten Sie auf Phrasen, Floskeln und den Nominalstil. In Deutschland lässt sich getrost auf Anglizismen verzichten. Gute Kommunikation verwendet Klartext und kein Denglisch.

Zitate lockern eine Story auf. Sie sind durch doppelte Anführungszeichen zu kennzeichnen Zitate-Geber sind ausführlich vorzustellen.

Dem Leser keine Bleiwüste zumuten

Als Bleiwüste bezeichnen wir reine Texte ohne Fotos oder Grafiken. Bei Pressetexten oder Unternehmens-Nachrichten sind Bilder nicht zur Illustration zu verwenden. Es ist auf einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Presse-Information zu achten.

Pressetexte
Muten Sie dem Leser keinen reinen Bleisatz zu! (Foto: wilhei / Pixabay)

Bildunterschriften mit Angaben zum Fotografen / Quelle nicht vergessen.

Die Abmessungen der Bilder betragen mindestens 300 Pixel in der Breite. Besser sind 1024 Bildpunkte, damit sie sich vergrößert darstellen lassen.

Zwischen-Überschriften (Sub-Headlines) strukturieren den Pressetext

Sie leiten einen Absatz ein und enthalten fünf bis sechs Sätze. Inhaltlich stellen sie einen Gedanken innerhalb des Themas dar. Am Ende des Absatzes steht eine Leerzeile.

Blocksatz oder Fließtext – was ist besser?

Da Internet-Browser keine Textprogramme sind, trennen sie standardmäßig keine Silben. Ein Blocksatz auf Internetseiten behindert das Lesen und verschlechtert die Optik.

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Blocksatz passt ins Buch und die Zeitung. Nicht aber ins Internet. (Foto ; Photocurry / Pixabay)

Wer Wert auf einen gestalteten Text legt, ist gut beraten, ein solches Dokument als PDF-Datei anzubieten.

Suchmaschinen haben keine Probleme PDF-Dateien zu durchsuchen.

Stellen Sie sich bitte diese Fragen:

Was ist die Kernaussage Ihrer Presse-Information oder Unternehmens-Nachricht? Wissen Sie, wie Sie mediengerecht schreiben? Reicht eine Unternehmens-Nachricht für die Tages-Presse für das Internet aus? Kann der Inhalt den Leser überzeugen? Ermuntert die Botschaft ihn, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen?

Oder Ihrem Unternehmen einen Auftrag zu geben? Ist die Zielgruppe ausreichend adressiert? Sind die Bedürfnisse der Interessenten und Kunden genügend berücksichtigt?

Kontaktdaten nicht vergessen

Unter Ihren Pressetext gehören Ihre direkten Kontaktdaten. Sonst kann kein Dialog entstehen. Als Extra-Bonus für Journalisten fügen Sie ruhig ein paar Hintergrund-Informationen über Ihr Unternehmen hinzu. Oder geben Sie einen Link zur entsprechenden Internetseite an.

Pressetexte mit Textanalyse-Tools optimieren

Mit Software oder Online-Diensten kann der Verfasser die Qualität seiner Texte prüfen, messen und optimieren (siehe Weiterführende Links). Also zeigen wir die Optimierungs-Möglichkeiten anhand von Beispielen aus unserem Presseportal „vi-press.de“ auf.

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Der rote Kasten neben dem Beispieltext ist ein Fehlertext, der eine Korrektur nahelegt. Nach dem Farbschema des Ampel-Prinzips zeigt die Wortliga-Textanalyse Fortschritte beim Optimieren an. Neben der Anzahl der langen Sätzen stellt dieses Werkzeug den häufigen Gebrauch des Nominalstil und von Füllwörtern fest.

Probieren Sie es aus. Gestalten Sie ab sofort verständliche und mediengerechte Online-Texte. Bieten Sie Ihren Lesern im Internet mehr Lesekomfort.

Weiterführende Links:

Lingulab

Textanalyse Presseanzeiger

Textanalyse nach dem Hamburger Verständnis-Modell

Lesenswertes:

Acht Tipps für erfolgreiche Webtexte

Webwriting-Magazin

Texten fürs Web – gute Online-Texte schreiben

Wie Sie Ihre Firmenseiten mobilfreundlich machen

Mobilgeräte stehlen heute PCs die Show. Mobilfreundliche Firmenseiten sind erfolgreicher als konventionelle HTML-Seiten und schneller. Sie helfen mit Kunden zu kommunizieren. Mehr als 20 % aller Menschen nutzen Smartphones und Tablets unterwegs. Beispielsweise um Firmenseiten zu recherchieren.

Firmenseiten
Der Onlinedienst “am I responsive“ zeigt Ihnen die wichtigsten 4 Display-Formate an.

Vor zwei Jahren (2015) hat Google ein „Mobile Update“ für seine Suchmaschine gemacht. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Suchergebnisse auf Mobilgeräten. Folglich sind mobil-optimierte Firmenseiten ein klarer Wettbewerbs-Vorteil. Niemand setzt sich heute freiwillig an den PC, wenn er nicht muß.

Wenn Ihre Websites nicht für Mobilgeräte optimiert sind, müssen Sie mit weniger Zugriffen auf Ihre Seiten rechnen. Besonders bei Google-Suchen von Smartphone-Nutzern. Punkten Sie mit responsiven Layouts. So erhalten Ihre Firmenseiten Pluspunkte durch den Wiedererkennungs-Effekt.

Mobile Website oder App?

Reichen Standard-Websites heute noch aus? Sind spezielle Informationen für das mobile Internet erforderlich? Oder sollen Apps für den Vertrieb, zur Unternehmens-Präsentation, als modernen Servicekanal, individuelle Tool-Apps oder Spiele das Internet-Angebot ergänzen? Diese und ähnliche Fragen sind vor der Realisierung von Marketing-basierten Projekten zu klären.

Im Gegensatz zu Standard-Internetseiten sind Apps vorher zu installieren. Sie bieten aber oftmals auch ein Quäntchen mehr Geschwindigkeit als Websites.

Firmenseiten
Typische Darstellung von Apps auf einem Smartphone. (Foto: Pixelkult / Pixabay)

Firmenseiten brauchen Landing-Pages

Für den Vertrieb und im Marketing sind spezielle Landeseiten hilfreich. Im internationalen Sprachgebrauch werden sie als “Landing-Pages“ bezwichnet. Eine ganze Reihe spezieller Tools unterstützen die Vertriebsprofils. Unter ihnen Anbieter wie OptimizePress, Leadpages und Thrive Themes

Ein sehr informativer Beitrag zu diesem Thema ist bei Katharina Lewald zu finden.

Testen Sie Ihre Firmen-Website für mobile Endgeräte

Hierzu stehen eine Reihe von Programmen und Diensten bereit. Einen schnellen Online-Check bietet MobileTest.me. Suchen Sie sich ein Endgerät aus und geben Sie Ihre Internet-Adresse ein. Dann erhalten Sie Ihr Testergebnis:

Firmenseiten
Ist Ihre Telefonnummer auf der Startseite anklickbar? Dann kann Ihr potenzieller Kunde Sie direkt anrufen.

Kontaktaufnahme vereinfachen

Bringen Sie Ihre Telefonnummer prominent auf der Startseite unter. Und sie sollte anklickbar sein. Damit Interessenten schnell mit Ihnen kommunizieren können. Wenn Sie dies wünschen. Eine Alternative stellt Ihre E-Mail-Adresse dar.

So erreichen Sie unsere Redaktion: +49-(0)641-6868933

Suche an oberster Stelle

Ein Eingabe-Formular zur Volltextsuche in den Internetseiten ist mittlerweile Standard. Es ist nach Möglichkeit im Seitenkopf zu integrieren.

QR-Codes verlinken auf relevante Internetseiten

Haben Sie ein Ladengeschäft mit Schaufenster-Flächen? Dann bringen Sie doch einen QR-Code am Fenster an. Dieser kann vom Smartphone gescannt werden und verlinkt mit den relevanten Internetseiten. Einfacher geht es nicht. Eintippen dauert länger.

Firmenseiten
Machen Sie Kunden und Interessenten mit einem QR-Code auf sich aufmerksam (Foto: geralt / Pixabay)

Auf Adobe Flash verzichten

Flash lässt sich nicht auf allen Mobilgeräten darstellen. Zu ihnen gehören die Apple-Endgeräte. Daher sollten Sie gleich ganz auf Flash verzichten.

Anzahl an Fonts auf Firmenseiten minimieren

Weil Besucher meist ungeduldig sind, installieren Sie nur Standard-Schriftarten, um das Nachladen von Fonts zu verhindern. Dies wirkt sich auch positiv auf die Ladezeiten der Website aus. Die Schriftarten sollten serifenlos sein.

Blocksatz vermeiden

Fließtext ist vorzuziehen. Er stört den Lesefluß nicht. Blocksatz ist für Bücher und Zeitschriften gedacht. Nicht aber für Internetseiten. Wenn Sie Wert auf Blocksatz legen, verwenden Sie Dokumente im PDF-Format.

Bieten Sie diese Dokumente zum Herunterladen an. Oder integrieren Sie einen PDF-Leser in Ihre Internetseiten.

Firmenseiten
Ein PDF-Leser ermöglicht Menschen aufwändig gestaltete Dokumente online zu lesen

Bleiwüsten ausmerzen

Erstens: Machen Sie kleine Absätze mit maximal 6-7 Zeilen.
Zweitens: Inhaltlich sollte ein Absatz jeweils nur einen Gedanken umfassen.
Drittens: Vergessen Sie nicht Ihren Text mit Unterüberschriften aufzulockern.

Diese Struktur vereinfacht das Lesen Ihrer Texte.

Fotos und Grafiken sorgen ebenfalls für Abwechselung. Auch wenn sie die Ladezeiten vergrössern. Dennoch ist auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis zu achten.

Ist Ihr Webserver zu langsam?

Bei einem zu langsamen Webserver empfehlen wir einen getrennten Bildserver zu verwenden, auf dem Ihre Fotos residieren. Für Videos nehmen Sie ruhig die Online-Dienste von YouTube, Vimeo oder Amazon in Anspruch. Ferner lassen sich heutzutage auch Cloud-Services für solche Aufgaben einspannen.

Andere Inhalte auf der mobilen Website

Können die Inhalte auf der mobilen Internetseite von deren der Desktop-Version differieren? Ja, es können auch verschiedene Templates (Vorlagen) angezeigt werden. Die Flexibilität ist groß.

So sind für alle gebräuchlichen Content-Management-Systeme Module oder Plugins verfügbar, die auswerten, von welchem Endgerät die Anfrage stammt. Eine entsprechende Weiterverarbeitung wird dann eingeleitet.

Firmenseiten
WPTOUCH – Beispiel für ein mobiles Plugin (WordPress)

Sind Ihre Firmenseiten schon mobilfreundlich?

Mit dem kostenlosen Onlinedienst “am i responsive“ können Sie Ihre Website durchchecken.

Abonnierbarkeit von Firmenseiten ermöglichen

Jede Website lebt vom Traffic. Sie ist nur dann lebendig, wenn genug Besucher kommen. Also bieten Sie Ihren Besuchern Abos an. Beispielsweise in Form von RSS-Feeds.

Diese informieren ihre Leser, wenn neue Seiten oder Beiträge online gegangen sind.

Firmenseiten in sozialen Netzen bewerben

Um mehr Besucher auf Ihren Firmenseiten zu bekommen, sind Marketing-Maßnahmen unumgänglich. Am wichtigsten sind automatisierte Veröffentlichungen auf den Social-Media-Kanälen. Es sei denn, Sie haben zuviel Zeit oder Geld übrig.

Hilfestellung erwünscht?

Sie möchten Ihre (mobilen) Internetseiten verbessern? Dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

 

Internet-Präsenz – Unternehmen sichtbarer machen

Die Internet-Präsenz gilt als erste Anlaufstelle für den Kunden. Sie bietet die Möglichkeit, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten.

Online-Präsenz
Wie Sie eine höhere Sichtbarkeit im Internet erreichen (Foto: rawpixel / Pixabay)

Internetaffine Unternehmer und Firmengründer, die sich intensiv mit Geschäftsmodellen und -Prozessen auseinander setzen, wissen es seit längerem. Das Internet bietet nicht nur Informationsquellen. Vielmehr ist das Internet ein Ort für vielfältige Geschäfts-Aktivitäten, die ein Unternehmer dorthin auslagern kann. Bei voller Transparenz und Innovations-Möglichkeiten. Der Fortschritt lässt sich vorprogrammieren.

Sind Sie noch unsichtbar im Internet? Klick um zu Tweeten

Verschwinden damit die konventionellen Offline-Geschäfte? Sicherlich nicht. Vielmehr ist die Online-Präsenz als sinnvolle Option anzusehen. Noch lange nicht alles lässt sich online anbieten.

Eine beliebte Einkaufs-Straße in der Innenstadt kann wohl kaum durch ein paar Online-Präsenzen ersetzt werden. (Foto: falco / Pixabay)

Anbieter, die nicht in den Trefferlisten der grossen Suchmaschinen (Google & Co.) auftauchen, haben es allerdings in Zukunft schwer, sich zu behaupten. Eine Visitenkarte ins Netz zu stellen, reicht heute aber nicht mehr aus. Auch als Startup sollte man die Internet-Präsenz von vorne herein berücksichtigen. Am besten schon in der Gründungsphase.

Und nicht nur als “Homepage“ oder Facebook-Profil. Eine exklusive E-Mail-Adresse reichte vielleicht vor 20 Jahren.

Vorteile einer Internet-Präsenz

Weltwelt gibt es über 1,7 Millarden Internetnutzer, von denen mindestens 50 % bereits online eingekauft haben. Die Gründe für einen Anbieter sind vielfältig:

Erstens: Reputation der Gründer verbessern
Zweitens: Reichweite des Unternehmens erhöhen
Drittens: Vertrauen zu Kunden und Interessenten aufbauen
Viertens: Kundenbindung festigen
Fünftens: Kommunikationswege ausbauen
Sechstens: keine starren Öffnungszeiten
Siebtens: Netzwerk mit Lieferanten aufbauen
Achtens: Online-Präsenz senkt Vertriebskosten
Neuntens: Zeit einsparen
Zehntens: Glaubwürdigkeit erhöhen

Internet-Präsenz in den sozialen Netzen

Wer spezielle Zielgruppen ansprechen möchte, tut gut daran, sie im Socialmedia-Bereich zu suchen. So tummeln sich mittlerweile auch jede Menge Unternehmen bei Facebook, Twitter und Co. Teilweise ohne eigene Online-Präsenz. Dies stellt sich später häufig als Fehlentscheidung mit weitreichenden Folgen heraus.

Es reicht natürlich nicht aus, nur ein Profil zu veröffentlichen. Ferner sind eigene Aktivitäten in Diskussions-Foren unabdingbar. Dies bedeutet eine Menge Mehrarbeit.

Internet-Präsenz – erster Schritt zum digitalen Unternehmen

Früher war es vor allem Visitenkarte und eigener Briefbogen. Sie schafften die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Menschen. Heute stellt die Online-Präsenz eine Basis zum Auf- und Ausbau der eigenen Marketing-Aktivitäten bereit.

Werbung? Haben Sie einen Eintrag im Branchenbuch im Sinn? Hoffentlich nicht. Heute sind Einträge in den Suchmaschinen wichtiger. Und sie sind kostengünstiger als Branchenbücher.

Sichtbarkeit – was verstehen wir darunter

Früher wurda das Thema nur unter dem Gesichtspunkt Suchmaschinen-Optimierung gesehen. Heute ist es ein umfangreiches Methoden-Bündel zur Visualisierung und zum Messen des Erfolges von Online-Präsenzen in Suchmaschinen-Ergebnissen.

Sistrix, einer der führenden SEO-Tools-Anbieter, hat einen Sichtbarkeits-Index entwickelt. Im nachfolgenden Video beleuchtet der Anbieter die Berechnung des Indexes.

 

Unser Literatur-Tipp

Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein

Kreativität – Wege aus einer Schreibblockade

Wer kennt das nicht. Sie wollen einen neuen Beitrag verfassen. Und nichts geht. Eine Schreibblockade lähmt Sie und Ihren Schaffensdrang. Egal, ob Sie Journalist, Hobbyautor oder Profischreiber, Blogger oder Student sind. Alle kann es gleichermaßen erwischen und treffen. Das Phänomen ist überall das gleiche. Das Blatt oder die Bildschirmseite bleibt leer.

Heike Thormann, Autorin und Coach: “Texte fallen nicht vom Himmel und fließen auch nicht druckreif aus Ihrer Feder. Schreiben ist ein Prozess“.

Schreibblockade
Schreiben – warum nicht auch am Strand. Ein Mittel gegen eine Schreibblockade? (Foto: Hans / Pixabay)

Kreativitätstechniken nutzen

Stefan Gottschling schreibt im Texterclub: “Eine Kreativitätstechnik möchte ich besonders empfehlen: das freie Assoziieren. Warum? Es liefert I…“

Das freie Assoziieren ist dem “Brainstorming“ ähnlich. Aber methodisch umfangreicher.

Redaktions-Kalender baut Druck ab

Ein probates Gegenmittel gegen eine Schreibblockade ist ein Redaktions-Kalender (WordPress Plugin: Editorial Calendar). Er bietet auch eine gute Voraussetzung für die Themenplanung in der Redaktion. Und vermeidet unnötige Zettelwirtschaft für Notizen.

Fundament für die Redaktionsarbeit
Dieser Planungs-Assistent ersetzt nicht die Redaktionskonferenz in größeren Teams. Aber ergänzt sie kreativ

Zusätzliches Plus: Fehlerquellen durch Einträge in externen (Offline-)Kalendern werden minimiert.

Eine Wissens-Basis gegen leere Blätter oder Seiten

Auf die Idee mit der Wissens-Basis hat mich mein Namensvetter Karl-Heinz Klein gebracht. Er ist Unruheständler, begeisteter Angler und erlebte mit FLOW einen Schlüssel zu mehr Leistungskraft. Hier seine Flow-Definition: “Unter Flow wird ein Zustand erlebt, der quasi aus dem Nichts ganz plötzlich da ist. Es ist so, als öffne man mit einem Schlüssel den Hauptzufluss zu mehr Leistungskraft. Die Arbeit wird nicht mehr als Quälerei sondern als Freude empfunden. Entsprechend geht alles leicht und locker von der Hand. Es ist alles im Fluss. Gute Gedanken im Kopf, das Spüren von Freude im Herzen und die flotte Umsetzung mit den Händen, lassen unverkrampft Neues entstehen“.

Ähnlich äußert sich auch die Buchautorin und Business Transformation Coach Monika Birkner zum Schreib-Flow: “Schreib-Flow ist ein sehr schwer beschreibbarer Zustand, in dem es fließt. Und ich selbst überrascht werde vom geschrieben.“

Fassen Sie doch Ihr grundlegendes Wissen in Beiträgen für Ihre Wissens-Basis zusammen. Darin recherchieren Sie in Bruchteilen einer Sekunde. Eine einfache Suchmaske unterstützt Sie dabei.

Schreib-Blockaden
Mit einschlägigen Suchbegriffen Ihre Wissens-Basis durchforsten

Die Wissens-Basis lässt sich punktgenau Kategorien zuordnen. Diese Kategorien legen Sie selbst fest und erweitern sie jederzeit selbst.

Hilfsmittel um Gedanken zu visualisieren

Die Mindmap-Technik ist bereits seit Jahrzehnten bekannt und wird häufig angewandt. Auch im Computerzeitalter hat sie ihre Berechtigung.

Schreib-Blockaden
Gut für die Visualisierung von Ideen: Mindmaps

Editorial Assistent

Nehmen wir einmal an, Sie wollen etwas zum Thema Ferrari schreiben. Weil Sie selbst Erfahrungen sammeln konnten und diese Erfahrungen an andere weitergeben möchten. Und weil das Thema interessant für viele ist. Wenn Ihnen absolut nichts zu Ihrem Thema einfällt, recherchieren Sie doch, was andere Autoren zum Thema schreiben. Nicht um sich deren Inhalte zu eigen zu machen. Sondern um die Vorgehensweise der Autoren zu analysieren.

Oder eine Schreibblockade erst garnicht entstehen lassen. Machen Sie einfach ein paar Recherchen mehr. Sie können auch jemanden die Recherchen übertragen. Beispielsweise einem Assistenten, den es auch in Form eines Computer-Programms gibt. Wir haben den “Editorial Assistent“ von sovrn an diese Arbeit gesetzt. Er hat unsere Eingaben (Wörter) aufgenommen und mit seiner Datenbank verglichen. Seine Fundstellen zeigt er uns in Form von Content-Empfehlungen in der rechten Bildschirmspalte an.

Mehr als 100.000 Autoren nutzen diese Software.

Wie verhindern Sie eine Schreibblockade? Klick um zu Tweeten

Weiterführende Links

Keine Angst vor dem leeren Blatt: Ohne Schreibblockaden durchs Studium 12., völlig neu bearbeitete Auflage (campus concret)

Digitales Publizieren – Neue Wege zum Kunden

Digitales Publizieren setzt heutzutage voll auf digitale Medien. Digitale Medien helfen Inhalte attraktiver zu gestalten. Außerdem sind sie kostengünstig zu produzieren.

Digitale Medien sind nicht nur mit Hilfe der Elektronik aufgezeichnete Sprach- oder Musikstücke oder Videos. Vielmehr auch E-Books, Computerspiele oder Onlinemedien. Selbst Radio und Fernsehen werden zunehmend digitaler.

Smartphones, Tablets und E-Book-Reader haben dafür gesorgt, das sich die digitalen Medien überall nutzen lassen. Auch von unterwegs. Im privaten Bereich kommt noch Smart-TV dazu, was das Internet auf den heimischen Fernseher transportiert.

Ein Unternehmen ohne Internet-Präsenz ist heute kaum noch vorstellbar. Social Media gehört ebenso dazu. Wenn Ihr Unternehmen in der Zukunft Erfolg haben möchte, soll es alte Trampelpfade verlassen. Und den Mut neue Wege zum Kunden mithilfe des Content Marketing zu suchen.

Digitales Publizieren und Offline-Medien

Offline-Medien (E-Books) lassen sich heute aus dem Internet herunterladen. Amazon hat den Trend zu Offline-Medien früh erkannt. Der Onlineversender vertreibt die passende Hardware (Kindle) und eine Vielzahl digitalisierter Medien. Folglich ist es möglich, mehrere E-Books in die Ferien oder die Geschäftsreise mitzunehmen, ohne mehr Gepäckstücke zu benötigen.

Digitales Publizieren
Auch Offline-Medien sind stark im Kommen. Foto: BruceEmmerling / Pixabay

PDF – Basis fürs ePublishing

Schön gedrucktes Magazin oder digitales Online-Magazin? Nicht für jeden ist diese Frage einfach zu beantworten.Denn mancher benötigt immer noch etwas Gedrucktes, um es in die Hand zu nehmen. Und es auf einem stillen Örtchen genüsslich zu lesen.Haben Sie schon einmal ein Tablet auf das stille Örtchen mitgenommen?

Wie kommen wir nun zum digitalen Online-Magazin? Die Basis ist ein PDF-Dokument, welches wir mit Hilfe eines Onlinedienstes wie Yumpu in ein blätterbares Dokument konvertieren.

Nachfolgendes Beispiel zeigt ein eingebettetes Yumpu-Dokument (mittels iFrame) auf dieser Internetseite.

Mobile Reading

Das Smartphone gilt mittlerweile als dominantes Gerät für den Internetzugang. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Online-Magazine für die mobile Nutzung aufbereitet werden.Das Lesen unterwegs soll einfacher werden.

Mobile Reading
Optimierte Darstellung zieht mehr Leser an (Foto: Readly.com)

Neue Chancen für Autoren

Brauchen Autoren heute noch einen Verlag? Oder vermarkten sie heute ihr Wissen selbst im Internet? Wie hoch ist der Aufwand zum Online-Verkauf ihrer Publikationen? Wenn ja, in welchem Format? Und mit welcher Technologie?

Erstens: PDF
Zweitens: mobi
Drittens: Kindle
Viertens: EPUB

Spezialisierte Trainings zu diesen Fragen bietet beispielsweise Video2brain an.

Digitales Publizieren erschließt jedem interessierten Autor neue Einnahmequellen, wenn er sein Wissen gerne mit anderen teilen möchte. Selbst wenn seine Themenbereiche eher in einem Nischenmarkt liegen.

Doch wie sprechen Sie neue Kunden an?

Kommunizieren Sie am besten wie mit Freunden. Verwenden Sie eine einfache Sprache. Alltagsdeutsch ist passend und leicht verdaulich. Vermeiden Sie den Nominalstil und das Juristendeutsch. Ebenso komplexe Schachtelsätze und Marketing-Blafasel.

Schließlich ist die Kundenansprache auf direkten Dialog auszurichten. Ihr Ziel darf es nicht sein, virtuelle Briefkästen mit Werbe-Spam zu fluten.

Planen Sie eher hochwertige Informationen. Dann erhält der Leser einen echten Mehrwert. Und entwickelt sich wahrscheinlich schneller zu einem begeisterten Interessenten und Kunden.

Onlinepressearbeit - Digitale Kommunikation
Zum Content-Marketing gehört auch die Online-Pressearbeit. (Foto: wjk)

Dialog in sozialen Netzen

An Twitter, Facebook und Co führt kein Weg zu neuen Kunden mehr vorbei. Plattformen, wo sich Kunden zum Meinungsaustausch treffen, werden immer beliebter. So verwundert es nicht, dort auch Hersteller und vertriebsorientierte Unternehmen anzutreffen.

Natürlich erfordert die Präsenz in den sozialen Netzen zusätzlichen Arbeits-Aufwand, der zunächst auf seine Wirtschaftlichkeit zu prüfen ist.

Digitales Publizieren – gestern und heute

Früher erstellten wir die Publikationen auf einem Arbeitsplatz-Rechner. Und dann mittels Filetransfer (FTP) auf den Webserver übertragen. Heute

Erstens: lassen sich die Inhalte auf dem Webserver produzieren
Zweitens: Die Publikation erfolgt dann mittels Knopfdruck
Drittens: Und ist sofort online.

Folgendes Video (in englischer Sprache) zeigt auf, wie die Produktion von Flippingbook PDF und modernen HTML5-Dokumenten abläuft.

Audiovisuelle Medien und digitales Publizieren

Ferner sorgt die kostengünstige Produktion audiovisueller Medien, wie etwa ein Youtube-Video, für erhöhte Aufmerksamkeit durch anspruchsvolle Präsentationen. Nutzen Sie ruhig auch Youtube-Videos für Ihre Termine, wie es das nachstehende Beispiel zeigt:

Digitales Publizieren – Textverarbeitung oder spezielle Software?

Erstelle ich meine Publikationen mit einem Textprogramm? Und konvertiere dann in ein entsprechendes Format. Oder nutze ich eine spezielle Software wie beispielsweise Adobe InDesign oder Corel Draw?

Unser Tipp für Ihr digitales Publizieren

Machen Sie es Ihren Lesern so einfach wie möglich, Ihre Publikationen zu abonnieren. Egal ob es Ihr Newsletter, Ihr Kundenmagazin oder Ihr Blog ist. Früher waren ja nur einfache “Homepages“ und Visitenkarten im Netz. Heute finden Sie auch anspruchsvolle Publikationen oder Online-Kurse im Internet.

Nutzen Sie diese Publikationen zum langfristigen Vertrauensaufbau und zu höherer Reichweite Ihres Unternehmens.

Publizieren Sie schon digital im Internet? Klick um zu Tweeten

 

 

Online Pressearbeit – neue Kunden gewinnen

Jedermann ist gerne gut informiert. Der Newsroom ist zentraler Anlaufpunkt für Ihre Online Pressearbeit. Er bietet alle relevanten Informationen für Journalisten, Kunden und Interessenten auf einen Blick. Inklusive Ihrer Social Media-Aktivitäten. Die Informationen lassen sich in übersichtlichen Blöcken aufbereiten. Unproblematische Anzeige auf Smartphones und Tablets.

Das Plugin stammt von Newswire™ und ist ebenfalls in einer erweiterten Premium-Version verfügbar. Es bietet zahlreiche Parameter und Schnittstellen zur Anpassung an Ihre individuellen Bedürfnisse.

Haben Sie bereits einen Newsroom auf Ihrer Website? Klick um zu Tweeten
So stellten wir uns früher die Aktivitäten einer Nachrichtenagentur vor. (Foto:janeb13 / Pixabay)
Online Pressearbeit
Alles auf einen Blick

Hilfestellung bei Recherchen

Hilfestellung geben auch virtuelle Assistenten. Beispielsweise durch Programme, die Ihnen beim Recherchieren im Internet helfen. Hierzu nutzen wir den “Editorial Assistent“ von sovrn, der verwandte Beiträge und Bildquellen auffindet. Diese können dann mit Ihren Beiträgen verknüpft werden. Ihre Autorität auf einem Fachgebiet lässt sich damit untermauern.

Online-Pressearbeit – Pressetexte für Presseportale verfassen

Susanne Braun, Webdesignerin und Bloggerin: “Kostenlose Presseportale gibt es genügend im Netz und mehr als eine Registrierung auf der Seite ist meist nicht nötig, um danach Pressetexte einstellen zu können“.

Durch (automatisierte) Schnittstellen zu den Sozialen Netzen können Pressetexte bei Facebook, Twitter & Co. auch gelistet werden. Hierdurch werden vielfach Diskussionen angestossen.

Online Pressearbeit
Veröffentlichter Pressetext wird über eine Schnittstelle automatisiert auf Facebook eingestellt und kann dort kommentiert werden

Weiterführende Links

Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation: Wie sich Themen effizient steuern lassen

Cornerstone Content – eine Strategie zum Liebhaben

Sie haben sich sicherlich bereits Gedanken über Ihre Content-Strategie fürs Internet gemacht. Taucht darin Cornerstone Content als Element auf? Wenn nicht, sollten Sie Ihre Content-Strategie unbedingt überdenken und aktualisieren.

Suchen Sie eine Content-Strategie für Ihr Unternehmen? Klick um zu Tweeten

Was im Bauwesen und anderen Ingenieur-Disziplinen längst zum Tagesgeschäft gehört, findet im Internet teilweise nur zögerlich Eingang. Unverständlich!

Cornerstone Content ist Grundwissen für Ihre Leser, faktisch ein Fundament. Und mit diesem Grundwissen lässt sich Folgewissen einfacher ergänzen. Leser haben sofort einen nutzbaren Mehrwert, weil sie einen schnellen Überblick auf einen Themenbereich erhalten. Ferner bekommt der Leser einen guten Ausgangspunkt, um sich in einem Thema einzuarbeiten. Natürlich schafft dies auch Vertrauen beim Leser.

Cornerstone Content
Jedes Gebäude braucht ein Fundament. Eine Website auch. (Foto: Christoph Konitzer / pixelio.de)

Cornerstone Content – ein Fundament für die Website

Vladislav Melnik, Gründer des Affenblog und CEO von Chimpify: “Das erste Mal von Cornerstone Content habe ich damals von Brian Clark gehört. Aber auch Derek Halpern und Joost de Valk haben schon darüber geschrieben.

Genau wie jedes Gebäude braucht auch Ihre Website ein Fundament. Unter dem Strich sind dies Seiten oder Beiträge, die Ihre Mission oder Grundlagen erklären (Erklärer-Beiträge). Ferner enthalten sie die Keywords (Suchbegriffe), zu denen Sie gefunden werden möchten. Also alles, was der Besucher von Ihnen wissen sollte. Ebenfalls von Ihren speziellen Themen.

In der Fachwelt bezeichnet man diese Inhalte als “Cornerstone Content“. Im Deutschen beginnt sich der Begriff “Eckpfeiler-Inhalt“ durchzusetzen. Markus Schudel, ein Schweizer Journalist, bezeichnet diese Inhalte als Orientierungshilfe. Er lebt und arbeitet in Basel.

Überdies reicht bei kleinen Websites oft ein Eckpfeiler-Beitrag. Während normale Beiträge schon mit 300 Wörtern punkten, ist hier ein wenig mehr Text erforderlich. Der Eckpfeiler-Beitrag sollte schon mindestens 900 Wörter aufweisen. Warum? Damit Sie sich einen Expertenstatus erarbeiten können.

Folgen wir der Häuslebauer-Metapher, haben größere Websites auch vier oder mehr Eckpfeiler-Beiträge.

Cornerstone Content macht Sie für Ihre Zielgruppe sichtbarer

Ferner erleichtern relevante Inhalte die Kommunikation mit der gewünschten Zielgruppe. Eine Identifikation ist schneller möglich. Oder sogar eine notwendige Voraussetzung, damit ein Dialog zustande kommt.

Patrick Nix arbeitet in Berlin als Socialmediadozent und Trainer für Online und Content Marketing hierzu: “Content, der Probleme löst, bleibt auch im Gedächtnis seiner Leser.“

Cornerstone Content
Das Internet unterstützt Unternehmen und Organisationen beim Dialog mit angestrebten Zielgruppen (Foto:StartupStockPhotos / Pixabay)

Probleme in der PR lösen

Wenn Sie Ihre Pressetexte auf Ihrer Website veröffentlichen, sind aktuelle Texte immer im Vorteil. Weil sie weit vorne stehen. Ältere Pressetexte verschwinden dann von der Bildfläche. Das heißt, sie sind nicht mehr direkt sichtbar.

Reicht es nicht, die Texte bestimmten Rubriken oder Kategorien zuzuordnen? Nein.Weil sie dann noch an mehreren Orten stehen und eventuell zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Dem können Sie entgegen wirken, indem Sie die Texte zusätzlich im Cornerstone Content an einem Ort auf Ihrer Website “verewigen“. Veröffentlichen Sie einfach die Überschrift und den Link zu den Pressetexten, die Ihnen wichtig sind. Und die einen Mehrwert für Ihre Leser generieren.

Anfänglich etwas Mehrarbeit für die Redaktion. Aber die bessere Präsentation Ihres Unternehmens macht dies alle Male wett.

Auch Google liebt Cornerstone Content

Suchmaschinen profitieren von Cornerstone Content, weil diese Inhalte schnell und unproblematisch zu guten Suchergebnissen führen. Und Sie kommen an vorderste Plätze in den Trefferlisten.

Ein gutes Beispiel für Cornerstone Content ist Wikipedia. Die Plattform bietet neben ersten Inhaltsangaben zum Thema weiterführende Links zum Recherchieren.

Cornerstone Content
Für viele Internetbenutzer bietet Wikipedia einen Ausgangspunkt für Recherchen

Cornerstone Content hilft Expertenstatus zu erreichen

Die Mehrarbeit für einen Cornerstone Content lohnt sich. Stufen Suchmaschinen den Beitrag als relevant für ein Thema ein, wirkt sich dies positiv auf das Ranking aus. Folglich lassen sich mehr Leser gewinnen.

Ebenso sollten Sie bei Cornerstone Content bewusst auf Werbe-Aussagen verzichten. Ein Eckpfeiler-Beitrag orientiert sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe und versucht ihre Fragen zu beantworten. Themenvielfalt ist nicht gefragt. Expertenwissen überzeugt durch Konzentration auf ein Thema. Auf gut Deutsch: Sie positionieren sich. Und erhalten Ihre ersten Leser oder Interessenten.

Expertenwissen zieht Leser magnetisch an

Sie möchten mehr Links auf Ihre Website erzielen? Oder brauchen mehr Abonnenten für Ihren Newsletter? Dann veröffentlichen Sie Cornerstone Content. Denn diese Inhalte ziehen Link-Empfehlungen Ihrer Leser (sogenannte Backlinks) auf sich. Und erreichen in der Folge ein besseres Ranking in den Suchmaschinen. Dann haben Sie mit einem Cornerstone Content die richtige Entscheidung getroffen.

Gibt es Software, die Cornerstone Content unterstützt?

Ja. Das Plugin Yoast SEO hat Routinen für die Textanalyse integriert und unterstützt damit auch Cornerstone Content. Zu den Besonderheiten dieses Plugin gehört, daß der Text bereits während des Schreibens auf Verständlichkeit (Lesbarkeit) geprüft wird.

Cornerstone Content
Diese Pyramide zeigt die mögliche Struktur einer Website auf. Cornerstone Content ist auf der Pyramide sehr hoch anzutreffen. (Quelle: Yoast SEO)

Wenn Sie einen Beitrag oder eine Seite als Cornerstone Content markieren (mit einem gesetzten Häkchen), sagen Sie den Suchmaschinen wie wichtig Ihnen dieser Inhalt ist.

Cornerstone Content
Ein wichtiges Häkchen für Suchmaschinen!

Beispielsweise: Sie schreiben zehn Beiträge zum Thema Online-Pressearbeit. Alle aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Welcher ist dann der wichtigste Beitrag? Dies lässt sich nur sehr individuell entscheiden. Unser Tipp: Schreiben Sie einen Beitrag, der alle Blickwinkel vereinigt und machen Sie diesen Beitrag zum Cornerstone. Verlinken Sie ihn mit allen anderen Beiträgen zu diesem Thema. Damit steigen Ihre Chancen auf ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen.

Und Ihre Leser werden sich freuen, einen guten Einstieg in das Thema zu erhalten. Eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten!

Übrigens bietet die Premium-Version von Yoast SEO Ihnen ein Empfehlungs-Werkzeug für die interne Verlinkung von Beiträgen mit dem Cornerstone an. Es analysiert die Wörter in diesen Beiträgen und schlägt dann einen passenden Cornerstone Beitrag vor. Gut gerüstet für mehr neue Leser!

Haben Sie schon Cornerstone Content im Einsatz? Klick um zu Tweeten

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