Wie verändert Digitalisierung die Arbeitswelt?

(Greven, 21. Juni 2017) – „Verstecken gilt nicht, Arbeit 4.0 kommt“ – so die Einschätzung von Experten. Wie Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und wie dieser Wandel gemeinsam in der Region gestaltet werden kann. Diese Fragen wurden beim Ideenlabor des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS) und der Regionalagentur Münsterland diskutiert.

Arbeitswelt
Digital. Wer geht mit? Ideenlabor beim brainstormen (Foto: Pressestelle Münsterland e.V.)

Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsförderungen sowie Studierende der regionalen Hochschulen nahmen an dem Ideenworkshop im münsterLAND digital e.V. am Hafen in Münster teil.Im Mittelpunkt der durch Open.NRW geförderten Ideenlabore steht die gemeinsame Entwicklung von Ideen für die Gestaltung guter und fairer Arbeit im digitalen Wandel.
In seinem Impulsvortrag ging Uwe Rotermund, Geschäftsführer und CEO der noventum consulting GmbH, u. a. der spannenden Frage nach, mit welchen Rezepten sich Unternehmen zukunfts- und mitarbeiterorientiert so steuern lassen, dass Führung nicht nur funktioniert, sondern auch Spaß macht und eine vertrauensfördernde Unternehmenskultur entstehen kann.

Die Teilnehmenden entwickelten aus dem Blickwinkel einer fiktiven Person erste Gestaltungsideen, wie den Herausforderungen der Digitalisierung begegnet werden kann. Mit viel Engagement und Begeisterung konnten so im Rahmen des Ideenlabors erste, konkrete Ansätze entwickelt werden, wie die Region Münsterland fit für den digitalen Wandel wird.

Auf einer Ideenlandkarte 4.0 unter www.arbeitviernull.nrw werden die bisher entwickelten Ideen der insgesamt 16 Regionalagenturen in NRW gezeigt, gute Beispiele und die zentralen Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt in den Regionen werden sichtbar.

Das 1. regionale Ideenlabor in der Region Münsterland hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und in einen gemeinsamen Dialog zu treten. Denn nur so sind die Herausforderungen des digitalen Wandels und die Gestaltung guter, fairer Arbeit 4.0 zukünftig zu meistern.

Der Münsterland e.V. im Überblick

Aktiven Tourismus, innovative Wirtschaft, bedeutende Wissenschaft und inspirierende Kultur – all das fördert der Münsterland e.V. als eine der stärksten Regionalmanagement-Initiativen Deutschlands. Rund 30 Beschäftigte arbeiten daran, die Region für ihre 1,6 Millionen Einwohner weiter zu entwickeln. Zu den Mitgliedern gehören rund 200 Unternehmen aus verschiedenen Branchen des Münsterlands, Kammern, Institutionen und Verbände sowie die Stadt Münster, die 65 Städte und Gemeinden aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf und einige Nachbarstädte des Münsterlandes. Als Schnittstelle zwischen dem Münsterland und EU, Bund und Land koordiniert und übersetzt der Münsterland e. V. europa-, bundes- und landespolitische Ziele und Programme der Strukturförderung passgenau auf das Münsterland. Die Regionalagentur beim Münsterland e. V. setzt gemeinsam mit Partnern Förderprojekte des Arbeitsministeriums NRW um.

Weitere Informationen: Münsterland e.V., Regionalagentur Münsterland, Rita Ixmann, am FMO Flughafen Münster/Osnabrück- Airportallee 1 – 48268 Greven – Tel.: 02571/949309, roesler@muensterland.com – www.regionalagentur-muensterland.de

Kontaktdaten:
MÜNSTERLAND e.V.
Pressestelle
Airportallee 1
48268 Greven

Tel: 02571/ 94 93 10
Fax: 02571/ 94 93 99
E-Mail: presse@muensterland.com
Web: www.muensterland.com

 

Braunschweig – Neues Bürgerportal „Mitreden“ am Start

(Braunschweig, 21. Juni 2017) – Mit der Einführung eines neuen Bürgerportals entwickelt die Stadt Braunschweig den eigenen Internetauftritt zeitgemäß weiter und ergänzt das schon vorhandene Onlineangebot für Bürgerinnen und Bürger. Den Startschuss hat Claus Ruppert, als Organisationsdezernent auch für den Internetauftritt zuständig, heute unter Anwesenheit der Presse gegeben.

Mitreden
Mitreden – das neue Beteiligungsportal der Stadt Braunschweig

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten wie dem Ideen- und Beschwerdemanagement, Online-Terminvereinbarungen und vielen mehr, ist dies ein neuer Servicebaustein, den die Stadtverwaltung anbietet. Zentrale Funktionen des Portals mit dem Titel „Mitreden“ sind eine Ideenbörse und ein Mängelmelder. Es ist für mobile Endgeräte optimiert und mit dem Internetbrowser direkt nutzbar.

Claus Ruppert: „Das Bürgerportal ermöglicht es, dass Bürgerinnen und Bürgern uns online ihre Anregungen noch besser mitteilen zu können. Damit erhöhen wir Service und Bürgernähe weiter und bauen unsere digitalen Dienstleistungen konsequent aus. Für die Einrichtung unseres neuen Portals haben wir uns an ähnlichen Angeboten in Frankfurt, Stuttgart und Bonn orientiert. Ich bin gespannt darauf, wie die Braunschweiger das neue Portal annehmen, gehe aber davon aus, dass wir viele tolle Anregungen erhalten werden. Aus Diskussionen in den politischen Gremien wissen wir, dass auch dort der Wunsch nach einer solchen Plattform besteht.“

Ideenbörse in Braunschweig

Ein wichtiger Baustein ist die Ideenbörse. Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Ideen unkompliziert und direkt bei der Stadtverwaltung einzureichen. Vorschläge, die nichts kosten, werden direkt von der Fachverwaltung auf Umsetzbarkeit überprüft. Kostet der Vorschlag etwas, sind Unterstützer notwendig: Eine Idee muss mindestens 140 Unterstützerinnen und Unterstützer auf dem Portal finden. Klappt dies, wird sie durch die zuständigen Fachbereiche inhaltlich geprüft und, soweit erforderlich, den politischen Gremien zur Entscheidung zugeleitet. Bezirkliche Vorschläge können im Rahmen der Budgethoheit der Stadtbezirksräte umgesetzt werden. Falls Haushaltsmittel nicht vorhanden sind oder nicht ausreichen, kann ein entsprechender Antrag im Rahmen der Haushaltberatungen durch den Stadtbezirksrat gestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden auf der Ideenplattform über den Bearbeitungsstand sowie die Entscheidung der Verwaltung und der Gremien informiert. Damit ist jederzeit Transparenz gegeben.

Mängelmelder

Zweiter Baustein des Portals ist der Mängelmelder. Dort können Schäden nach vorgegebenen Kategorien ohne großen Aufwand auf direktem Weg mitgeteilt werden. Die Bürgerinnen und Bürger können die Örtlichkeit in der Stadtkarte einfach anklicken oder über die Adresseingabe verlinken. Fotos lassen sich problemlos im Browser oder vom Handy hochladen. Die Mängelmeldungen werden der Fachverwaltung und den beauftragten Unternehmen zugeleitet und von dort überprüft. Die Bürgerinnen und Bürger werden über den jeweiligen Bearbeitungszustand per Mail und im Portal kontinuierlich informiert.

Ruppert: „Die Einführung von Ideenbörse und Mängelmelder sind der Startschuss für dieses Projekt. Das Portal wird sich aber noch weiterentwickeln. Es ist ein lebendes System, für Verbesserungsvorschläge sind wir offen. Wir werten aus und werden nachsteuern, wenn es nötig ist. Die Wege innerhalb des Hauses und mit den beteiligten Partnern müssen sich jedoch zunächst einspielen, aber das interaktive Portal birgt viel Potenzial, unsere Stadt noch schöner und bürgerfreundlicher zu machen. Wir haben im Moment an vielen Stellen neue, zeitgemäße Onlineangebote gestartet, etwa Social Media, und haben das Gefühl, dass das bei den Menschen gut ankommt. Mehr Interaktion mit den Bürgerinnen und Bürgern war ja auch schon maßgebliches Element bei der Aktion ‚Denk Deine Stadt‘.“

Das Ideen- und Beschwerdemanagement wird parallel weiter betrieben, die Bürgerinnen und Bürger können sich also auch künftig über den herkömmlichen Weg bei der Stadt Braunschweig melden. Da die Verwaltung des neuen Portals beim Ideen- und Beschwerdemanagement angesiedelt ist, können Synergien genutzt und Doppelarbeit vermieden werden.

Kontaktdaten:
Stadt Braunschweig
Pressestelle
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig

Postfach 3309
38023 Braunschweig

Telefon:
(0531) 470 – 2217, – 3773, – 2757
Telefax:
(0531) 470 – 29 94
Mail:
pressestelle@braunschweig.de

Weitere Informationen unter: www.mitreden.braunschweig.de

7 wirksame Outlook-Optionen für mehr Zeitgewinn

Sie wollen mehr Zeitgewinn bei der täglichen Arbeit? Sicherlich setzen auch Sie Standard-Software im Unternehmen ein, um produktiv zu sein. Doch sind die Helferlein auch richtig konfiguriert? Oder gibt es noch ein paar Stellschrauben, die Sie bisher übersehen haben?

Schaffen Sie sich doch Freiräume für neue Aufgaben oder mehr Freizeit.

Zeitgewinn
Sie möchten mehr Freizeit? Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag wie. (Foto: jill111 / Pixabay)
Mehr Freizeit durch gut konfigurierte Standard-Software Klick um zu Tweeten

Mehr Zeitgewinn durch sichtbar machen der Kalenderwoche

Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Büro an der Wand einen 3-Monats-Kalender aufgehängt haben? Wozu benötigen Sie diesen Kalender? Häufig bekommen ich als Antwort auf diese Frage: „Damit ich erkennen kann, welche Kalenderwoche wir haben.“ In Ihrem Outlook-Kalender können Sie die Kalenderwochen auch anzeigen lassen. Das hat den Vorteil, dass Sie auch für Monate im Voraus die Kalenderwochen erkennen können. Also: Weg mit dem 3-Monats-Kalender und ganz schnell folgende Einstellung vornehmen:

Zeitgewinn
Eine ganze Reihe möglicher Häkchen sind setzbar
  • Klicken Sie im Register Datei auf Optionen.
  • Wählen Sie dann Kalender.
  • Setzen Sie den Haken vor Wochennummern in der Monatsansicht um im Datumsnavigator anzeigen.
  • Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit OK.

Feiertage im Kalender anzeigen lassen

Heilig Abend ist am 24.12. und Neujahr am 01.01. Das ist klar. Aber auf welches Datum fällt Himmelfahrt? Im April, Mai und Juni haben wir jedes Jahr einige Feiertage, die jedes Jahr auf ein anderes Datum fallen. Für die eigene Aufgabenplanung und zur Besprechungsorganisation ist es wichtig, die Feiertage im Outlook-Kalender anzeigen zu lassen. Aber bevor Sie sich jetzt hinsetzen und mühsam alle Feiertage für die nächsten Jahre selbst eintragen, sollten Sie das einfach Outlook für Sie erledigen lassen. 5 Klicks und Outlook importiert die bundesdeutschen Feiertage in sekundenschnelle.

Zeitgewinn
Kennen Sie alle Kalender-Optionen?
  • Klicken Sie im Register Datei auf Optionen.
  • Wählen Sie dann Kalender.
  • Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Feiertage hinzufügen.
  • Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit OK.

Die Feiertage werden als Ereignis im Kalender angezeigt, d.h. die Tage sind nicht blockiert.

Tipp: Sie können die Feiertage verschiedene Länder im Kalender anzeigen lassen. Dies ist sinnvoll, wenn Sie häufig Kontakt zu ausländischen Niederlassungen oder Lieferanten bzw. Kunden haben.

Schulferien in den Kalender importieren

Berufstätige Eltern schätzen diese Funktion sicherlich sehr.

Lesebereich: Mail nicht automatisch als gelesen markieren

Lesen Sie Ihre E-Mails im Vorschaufenster, das entweder rechts oder unterhalb des Posteingangs angezeigt wird? Dann haben Sie ein Problem. Immer wenn Sie eine Mail gelesen haben und eine andere Mail anklicken, um diese zu lesen, wird die vorherige als gelesen markiert. Sie erscheint dann nicht mehr fett im Posteingang. Doch halt! Bevor Sie dann immer wieder die vorherige Mail wieder als ungelesen markieren, nehmen Sie doch einfach einmalig folgende Einstellung vor:

Zeitgewinn
Wie Sie automatische Lese-Markierungen verhindern,
  • Wechseln Sie zum Reiter Ansicht.
  • Klicken Sie in der Gruppe Layout auf die Schaltfläche Lesebereich und wählen dort Optionen.
  • Entfernen Sie den Haken vor Element als gelesen markieren, wenn neue Auswahl erfolgt.
  • Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit OK.

Unterhaltungsansicht: was gehört zusammen?

Sie schicken eine Mail, der Empfänger antwortet darauf, dann antworten Sie wieder usw. Das geht ein paar Mal hin und her. Später möchten Sie vielleicht alle Mails, die zusammengehören auch untereinander sehen. Das ist insbesondere dann interessant, wenn Sie Ihre Mail an mehrere Empfänger gesendet haben und Ihnen alle antworten. Auch durch diese Maßnahme erreichen Sie mehr Zeitgewinn

Dafür empfehle ich Ihnen die Unterhaltungsansicht. Mit der Unterhaltungsansicht lassen sich aufeinander bezogene Nachrichten besser verfolgen und verwalten. Und zwar unabhängig von dem Ordner, in dem sich die Nachrichten befinden. Sie können den gesamten Verlauf einer Unterhaltung anzeigen, einschließlich Ihrer Antworten.

Zeitgewinn
Übersicht bei den laufenden Kontakten behalten
  • Wechseln Sie im Posteingang zum Reiter Ansicht.
  • Setzen Sie dann den Haken vor Als Unterhaltungen anzeigen.
  • Wählen Sie aus, dass die Unterhaltungsansicht nur in Diesem Ordner angezeigt wird (die Ansicht ist nicht für alle Ordner sinnvoll).

Diese Einstellung ist für Unterordner und im Archiv geeignet.

Signatur intern/extern

Sie haben sich sicherlich eine entsprechende Signatur für Ihre E-Mails angelegt. In dieser Signatur sind in der Regel der Name, Abteilung, Unternehmensname, Adresse, Telefonnummer, Fax, Web-Seite und Logo. Vielleicht auch Hinweise zum Datenschutz. D.h. die Signatur ist relativ lang. Für unternehmensinterne Mails ist diese lange Signatur aber nicht notwendig.

Daher empfehle ich Ihnen für interne Mails eine kürzere Signatur anzulegen, die Sie dann bei Bedarf auswählen.

Mehr Zeitgewinn durch Regeln für Newsletter

Am einfachsten lässt sich eine Regel erstellen, wenn Sie eine Mail als Grundlage nutzen. Sie sollte der Bedingung entsprechen, anhand deren Outlook die Mails erkennen kann, die automatisch in einen Unterordner verschoben werden sollen.

Zeitgewinn
Regeln für Newsletter erstellen
  • Markieren Sie die Mail.
  • Klicken Sie im Register Start in der Gruppe Verschieben auf Regeln.
  • Klicken Sie auf Regel erstellen.
  • Setzen Sie den Haken bei Von [Absenderadresse]
  • Setzen Sie dann den Haken bei Element in Ordner verschieben.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ordner auswählen.
  • Wählen Sie im nächsten Fenster aus der Liste den entsprechenden Ordner aus.
  • Falls Sie diesen noch nicht angelegt haben, können Sie es jetzt tun, indem Sie auf die Schaltfläche Neu klicken.
  • Geben Sie den Namen des Unterordners ein. Achten Sie bitte darauf, dass Sie im unteren Feld den richtigen Ordner anklicken, für den Sie einen Unterordner anlegen möchten.
  • Markieren Sie den richtigen Ordner und klicken auf OK.
  • Im nächsten Fenster klicken Sie nochmal auf OK.
  • Es öffnet sich automatisch ein neues Fenster, in dem Ihnen bestätigt wird, dass Sie eine neue Regel erstellt haben.
  • Hier haben Sie die Möglichkeit die Regel auf den aktuellen Ordner anzuwenden. Dies ist sinnvoll, wenn Sie sich im Posteingang befinden. Und dort mehr als eine Mail enthalten ist, die dieser Regel entspricht. Dann verschiebt Outlook diese Mails in den Unterordner.
  • Setzen Sie dafür den Haken und klicken auf OK.
  • Je nach Anzahl der Mails, die sich im Posteingang befinden, kann dieser Vorgang durchaus 3 Minuten dauern.

Möchten Sie die Möglichkeiten von Outlook noch besser kennenlernen? Dann bestellen Sie einfach mein Outlook-Handbuch.

 

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