Onlinegerechte Texte schreiben lernen

Mehr Erfolg bei Besuchern und Suchmaschinen erzielen

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Online-Texte sind anders als gesetzte Texte einer Mittelalter-Bibel (Foto: Wilfried J. Klein)

Online-Texte unterscheiden sich von gedruckten Texten in Büchern, Magazinen oder der Tages-Presse. Ihre Website und Ihre Unternehmens-Nachrichten benötigen onlinegerechte Texte, um richtig gut bei Ihren Zielgruppen anzukommen. Jeder kann online-gerechtes Schreiben lernen. Mit Software oder Online-Diensten kann er die Qualität seiner Texte prüfen, messen und steigern.

Investition in hochwertige Inhalte ist lohnenswert

Websites sind wie lebende Organismen. Bekommen sie keine Nahrung, sterben sie. Wer die Internetseiten permanent aktualisiert, sichert ihre Lebensfähigkeit.

Nebenbei die Internetpräsenz des Unternehmens auf den neuesten Stand zu bringen, ist für Mitarbeiter ohne Fachwissen ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem betrauen Chefs Praktikanten oder das Sekretariat mit solchen Aufgaben. Dieser Schuß kann nach hinten losgehen.

Die Nutzen-Kommunikation steht im Vordergrund

Das Wichtigste gehört an den Anfang (erster Absatz). Der journalistische Leadtext oder Teaser ist mit der Nutzen-Kommunikation vergleichbar. Dies sind die ersten zwei bis drei Sätze, die eine Kern-Aussage enthalten.

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Gute Online-Texte haben eine Lasso-Funktion. Sie fangen den Leser ein.. (Foto: Rainer Gräser / pixelio.de)

Gute Online-Texte fangen den Leser ein. Will der Anbieter diesen Leser vom Nutzen eines Produktes überzeugen, braucht er weder überflüssige Füllwörter noch Passiv-Stil, der unsichere Anbieter identifiziert. Und es geht ohne Begrüßungs-Formeln und ohne Fachjargon oder Marketing-Blafasel.

Denglish in onlinegerechten Texten?

onlinegerechte Texte

Das Textlab-Beispiel zeigt wie einfach sich STORY durch deutsche Synonyme ersetzen lässt.

In Deutschland lässt sich getrost auf Anglizismen verzichten. Anglizismen, englische (Fach-)begriffe, scheinen hipp zu sein, aber nicht immer zu funktionieren. Warum soll ich eine Willkommensveranstaltung Newcomers Day nennen? Unter der Überschrift “Newcomer erlebten mittelhessische Industriegeschichte” waren kürzlich nachfolgende Infos zu lesen.

>>Regionalmanagement lud mittelhessische Neubürger zum zweiten Newcomers Day in die Grube Fortuna bei Oberbiel ein – Zahlreiche Informationsangebote rund um die Region

Gießen/Solms (-) Mittelhessische Neubürgerinnen und Neubürger hat die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) am vergangenen Samstag zu einer Willkommensveranstaltung an einen besonderen Ort eingeladen. In der Museumshalle des Besucherbergwerks Grube Fortuna bei Solms-Oberbiel im Lahn-Dill-Kreis bekamen die „Newcomer“ in diesem Jahr neben vielen Informationen rund um die Region vor allem einen Einblick in die mittelhessische Industriegeschichte geboten. Es ist die zweite Veranstaltung dieser Art nach dem Auftakt im vergangenen Jahr. Die RMG verspricht sich davon eine Verbesserung der Willkommenskultur für Fach- und Führungskräfte in der Region.<<

Gute Kommunikation verwendet Klartext und braucht kein Denglish.

Stil und Struktur von Inhalten entscheiden

Gute Bedienerführung baut Vertrauen auf. Im Gegensatz zu gedruckten Texten gehen Leser im Internet auf die Jagd nach Schlüsselwörtern. Nach dem Auffinden von Schlüssel-Wörtern oder -Begriffen lesen sie weiter. Sonst verlassen die Website-Besucher schnell das Gefundene. Ob sie wiederkommen ist ungewiss.

Überschriften – Magnete für Ihre Internetseiten

Onlinegerechte Texte sind das Tor zum Leser

Onlinegerechte Texte – Überschriften sind Tür oder Tor zum Beitrag (Foto: Wilfried J. Klein)

Gute Überschriften machen neugierig und sind die Türöffner zu Beiträgen. Titel mit Schlüsselwörtern erhalten mehr Klicks als ohne Keywords. Vladislav Melnik schreibt im Affenblog: “Natürlich sind Keywords in der Überschrift und im Title-Tag wichtig.” Er betont aber, das Keywords in erster Linie die Such-Wörter der relevanten Zielgruppe sein sollten.

Die Suchbegriffe der Leser entscheiden über die Trefferliste der Suchmaschinen. Zwischen-Überschriften gliedern den Text und erreichen eine bessere Struktur. Dies lässt sich durch die Tags (H1-H6) realisieren.

Sätze und Wörter – in der Kürze liegt die Würze

Kurze Sätze sind leichter verständlich. Hauptsachen gehören in den Hauptsatz. Nebensätze mit Kommata lassen sich vermeiden. Lieber einen neuen Satz bauen. Kurze Wörter unterstützen die Merkfähigkeit. Ein langes Wort lässt sich in der Online-Version mit einem Gedankenstrich trennen.

Vermeiden Sie den Nominalstil und Phrasen

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Für das Verfassen onlinegerechter Texte bietet Textlab (www.text-lab.de/) eine professionelle Lösung via Internet an.

Dieser Stil ist starr und verkompliziert die Texte. Er ist bei Wissenschaftlern und in Behörden zu Hause. Sie erkennen ihn am Ende von Substantiven und seinem formellen Anstrich. Probieren Sie aus dem “unechten” Substantiv ein Verb zu machen. Und verbannen Sie bitte alle Phrasen aus Ihren Texten.

Blocksatz oder Fließtext – was ist besser?

Da Internet-Browser keine Textprogramme sind, trennen sie standardmässig keine Silben. Ein Blocksatz auf Internetseiten behindert das Lesen und verschlechtert die Optik. Wer Wert auf einen gestalteten Text legt, ist gut beraten, ein solches Dokument als PDF-Datei anzubieten. Suchmaschinen haben keine Probleme PDF-Dateien zu durchsuchen.

Onlinegerechte Texte – Verständlichkeit Ihrer Unternehmens-Nachrichten erhöhen

Haben Sie das Bedürfnis, Sätze mit vielen Worten “bauen” zu wollen? Dann beteiligen Sie sich an der nächsten deutschen Meisterschaft des längsten Satzes. Einer der ehemaligen Titelanwärter hatte es auf 208 Wörter gebracht. Richtige Online-Texte sind vor diesem Hintergrund chancenlos.

Stellen Sie sich bitte diese Fragen

Wissen Sie, wie Sie Webtexte verfassen und optimieren? Sind Ihre Webtexte wirklich verständlich?

Oder reicht eine Unternehmens-Nachricht für die Tages-Presse für das Internet aus? Kann der Inhalt den Leser überzeugen? Ermuntert die Botschaft ihn, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen? Können Sie auf onlinegerechte Texte verzichten?

Oder Ihrem Unternehmen einen Auftrag zu geben? Ist die Zielgruppe ausreichend adressiert? Sind die Bedürfnisse der Interessenten und Kunden genügend berücksichtigt?

Probieren Sie es aus. Gestalten Sie ab sofort verständliche und onlinegerechte Texte. Bieten Sie Ihren Lesern im Internet mehr Lesekomfort. Noch nicht fit genug, dann melden Sie sich doch zu einem Werkstattgespräch bei uns an.

 

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